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1. VZ 200 / LASER
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FAQ's - Frequently asked Questions

- Häufig wiederkehrende Fragen
 
  
Andere alte Club Namen 
   
VZ 200-COMPUTERCLUB EMDEN - 4. Info Seite 21/22 
J.Heise COMPI CLUB, Gummersbach - 4. Info Seite 12 
FUTURE-SOFT-CLUB für LASER 210, Recklinghausen - 5. Info Seite 36 
ALLROUND SOFTWARE PRODUCTIONS, Asperg 
  
  
Kassettenprobleme 
 
Der VZ/LASER verfügt über eine Buchse, an der ein beliebiger Kassettenrecorder mit Klinkenstecker angeschlossen werden kann. BASIC Programme werden mit CSAVE ["Dateiname"] gespeichert, konnten mit VERIFY "Dateiname" überprüft und mit CLOAD ["Dateiname"] in den Speicher geladen werden. Die Geschwindigkeit lag bei 600 Baud (Etwa 72 Zeichen pro Sekunde). Die etwas unsichere Methode hängt von der Qualität der Kassetten, dem Gleichlauf der Tonbänder, der Justierung des Tonkopfes und der Lautstärkeregelung ab. Es gab immer wieder Probleme, wenn mit einen Kassettenrecorder gespeichert und mit einem anderen geladen wurde. Alte Kassetten sind oft nur mit Mühe oder gar nicht mehr ladbar, das galt auch für Original Software. Die empfohlenen Datasetten hatten die Bezeichnungen DR 10 und DR 15. Je hochwertiger Kassette und Recorder waren, desto schlechter wurden allgemein die Ergebnisse. 
Auch das ist ein Grund für dieses Archiv. 
  
Drucker Probleme 
 
Das nötige Printer Interface hat die Bezeichnung PI20 (keine "echte" Centronics Schnittstelle). Am besten geeignet für den VZ/LASER war der Matrix-Drucker Seikosha GP 100 A. Kein Nadeldrucker - eine rotierende Walze schlug auf einen kleinen Hammer. Ein lahmes, lärmendes Ungetüm, das nur gelochtes endlos Papier verarbeitete. Aber man konnte so z.B. Überweisungsträger am laufenden Meter ausdrucken. Im ROM der VZ/LASER befindet sich eine Matrix Tabelle, mit welcher der Drucker inverse Buchstaben ausgeben konnte. Wie beim TRS80 schluckt die Druckerausgaberoutine einige Steuerzeichen, eine Anpassung an andere Drucker ist nicht vorgesehen und deshalb schwierig. Man könnte fast meinen, der VZ sei gebaut worden, um diesen einen Drucker zu verkaufen. 
Der PP 40 (Printer/Plotter) plottete auf 11,5 cm schmale Papierstreifen in vier Farben, hatte aber u.a. Schwierigkeiten mit Bildschirm Hardcopies. - Für Briefe absolut ungeeignet ! 
An meinen VZ war eine Silver Reed EX 32 Typenrad Schreibmaschine angeschlossen. Dafür brauchte ich eine Art Druckertreiber. Andere Drucker wie der Panasonic KX-P 1080, oder viel später der Canon BJC 250 waren eingeschränkt tauglich, wie auch viele andere. Drucker Status Abfrage : INP(4)=4 "READY" INP(4)=7 "BUSY" INP(4)=5 "PI20 fehlt". 
  
Programm läuft nicht (richtig ?) 
 
Alle hier bereitgestellten Programme sind geprüft und sollten problemlos zu laden sein. 
Wenn es dennoch zu Problemen beim VZ/LASER kommt, so kann es mit dem Speicherausbau zu tun haben. Programme die auf dem LASER 310 laufen, benötigen evt. mehr Speicherplatz, als die LASER 110/210 oder der VZ 200 in der Grundversion bereitstellen. Einige wenige Programme benötigen eine interne RAM Erweiterung (2K 6000H-6800H). 
Andere sind speziell für die (hochauflösene Grafik nach Umbau) geschrieben. Wieder andere waren für den Kassettenbetrieb entwickelt und überschreiben die DOS Communiation Area, oder verändern das Indexregister IY, welches für den Diskettenbetrieb reserviert ist. Maschinenprogramme die für das Laden von einer Diskette vorgesehen waren, können hängen bleiben, wenn sie in den Emulator geladen-, oder von Kassette gestartet werden. Die Rückkehr zum BASIC Interpreter bereitet dann oft Probleme. 
Einige Programme erfordern es, das zuerst ein spezielles Programm geladen wird, wie EX-BASIC, TOOL EXT, LPEN-Befehl oder andere Varianten. BASIC Programme, die von Kassette gestartet wurden versuchen oft weitere Programmteile von der Kassette nachzuladen; da sind dann Grenzen beim VZEM erreicht und es helfen nur programmiertechnische Eingriffe. 
CSAVE und CLOAD kann der VZEMU bisher nicht simulieren. Der VZEMU hat auch Probleme, z.B. wenn es um die Auswertung der Tastaturmatrix geht, bei Bankumschaltung, falls ein zweites Diskettenlaufwerk erforderlich ist, bei Verwendung von OUT Befehlen, die eine spezielle Hardware erfordern, wie z.B. Joystick und Light-Pen.  
Wenn der Programmierer etwas schlampig war und den Druckerstatus nicht abfragt, aber etwas ausdrucken lässt, dann hilft nur noch ein BREAK. Programme die unter anderen Versionen geschrieben wurden wie das aktuelle funktionieren bei einer "falschen" Hintergrundfarbe nicht. Dafür die Pokes z.B. auf der Club-Programm Seite. Einige Programme sind einfach fehlerhaft, was als Ansporn zur Verbesserung gesehen werden soll. 
Das endgültige, ultimative Programm ist noch nicht geschrieben ! 
  
Unterschiedliche BASIC Versionen 
 
Bekannt sind die Versionen 1.1 ( die Probleme hatte bei PRINT@, PRINT# und Input# ) und 2.0 in ursprünglich zwei ROM's mit je 8 kByte, danach 1 ROM mit 16 K. Professionell vertrieben wurde ein 16K Eprom (BASIC+ V 2.1) von EMDV GmbH, in dem die gelöschten BASIC Token decodiert wurden. 
  
Maschinensprache 
 
Der VZ/LASER verfügt über die Befehle PEEK, POKE und USR. Wegen der mangelhaften Beschreibung des USR Befehls im Handbuch und den wenigen Informationen die preisgegeben wurden, könnte man meinen das es nicht gewollt war, dass der Normal User in Maschinensprache programmiert. Die Nutzer wußten sich aber mit einigen Pokes zu helfen (4. Info Seite 14,15,16,29,30). Unverzichtbar wurden der VZ-ASSEMBLER und der VZ-MONITOR. Es handelt es sich beim VZ-ASSEMBLER um eine Anpassung des TRS80-Assemblers. Befehle zum Speichern von Maschinenprogrammen wurden ofiziell erst mit dem LASER DOS (BSAVE,BLOAD,BRUN) eingeführt. Für den Diskettenbetrieb wurde der ASSEMBLER als VZ-ASSEM angepasst. Assemblerfiles liessen sich zwischen beiden Versionen nicht austauschen. Zudem hatte der Assembler einen bösen Fehler. Wenn eine Zeilennummer durch 256 restlos teilbar war, dann gingen Teile des mühevoll eingetippten Assembler Codes beim Speichern verloren. Bei ASSEM+ ist auch dieses Problem behoben. Mehr zum Thema auf anderen Seiten. Info 2/3 Seite 15-18, 5. Info s. 29-31 Bildschirm Invertierung/Kopieren, 6. Info S. 20 M-Programm speichern, 7. Info S. 9 Scrollen nach unten S. 10 Zugriff über Interrupt, 8. Info S. 31 Ausgabe im Interrupt S. 34 Left-Scoll,